Lehrstuhl für sozialwissenschaftliche Datenanalyse

Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler
Lehrstuhl Sozialwissenschaftliche Datenanalyse
GD E2 / 317
Tel: +49(0)234 32-29835
Fax: +49(0)234 32-14534
Joerg-peter.schraepler@rub.de
Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Sozialwissenschaft
Lehrstuhl Sozialwissenschaftliche Datenanalyse
Gebäude GD / Fachnummer 79
Universitätsstrasse 150
D-44780 Bochum
Sprechstunde: n.V.

Aktuelles

Neugestaltung des Moduls „Methoden der empirischen Sozialforschung“ (MethEmp) ab 2021

30.10.2020 10:00Uhr

Vor dem Hintergrund der digitalen Transformation startet ab Januar ein Projekt zur inhaltlichen und didaktischen Neukonzeption des B.A. Pflichtmoduls „Methoden der empirischen Sozialforschung“. Ziel des neuen Moduls ist es, den Kompetenzanforderungen einer sich verändernden Arbeits und Lebenswelt mit der gezielten Verzahnung virtueller und analoger Lehrsettings zu begegnen und die Bedarfe zeitgemäßer Methodenlehre wirkungsvoll und innovativ zu adressieren.

Konkret werden dabei inhaltlich insb. digitale Erhebungs- und Analyseverfahren und deren forschungsmethodologische Implikationen neu in den Lehrplan aufgenommen. Neben standardisierten quantitativen Forschungsansätzen soll dabei auch das breite Repertoire qualitativer Methoden zu gleichem Anteil behandelt werden. Das neue Modul soll ab dem WiSe 2021 die alte Veranstaltung ersetzen, womit ein innovatives Blended-Learning-Format dauerhaft im sozialwissenschaftlichen Bachelorstudium verankert werden kann.

Das Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW in Kooperation mit dem Stifterverband unterstützt und über die Förderlinie „Curriculum 4.0.NRW“ vom MKW NRW über zwei Jahre gefördert.

Ansprechpersonen: Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler, Prof. Dr. Jessica Pflüger,
Dipl. Soz.Wiss. Rike Carpantier

Mehr Infos in der Projektvorstellung aus Juli 2020

Data Science für die Kommunalstatistik

16.09.2019 00:00Uhr

Kooperation zwischen Städtestatistik und Ruhr-Universität Bochum

Am 02. und 03. September fand an der Ruhr-Universität Bochum erstmals ein Workshop zur Nutzung der freien Statistiksoftware R in der Kommunalstatistik statt. Rund 30 Kommunalstatistiker/innen des KOSIS-Verbundes aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Veranstaltung „R für Kommunalstatistiker/innen“ teil. Der Workshop war eine Kooperationsveranstaltung zwischen Dipl. Soz.wiss. Sebastian Jeworutzki (Lehrstuhl für Sozialwissenschaftliche Datenanalyse), Dipl. Soz.wiss. Katharina Knüttel (Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung) sowie Dr. Björn Schmidt (Stadt Gelsenkirchen) und Pinar Yildiz (Stadt Dortmund) für den KOSIS-Verbund.

R ist eine flexible, freie Software zur Analyse von empirischen Daten, die nicht nur in weiten Teilen der akademischen Forschung verbreitet ist, sondern auch in vielen Bereichen der Wirtschaft Verwendung findet und sich großer Beliebtheit in dem Feld der „Data Science“ erfreut.

Ziel der Veranstaltung war es, wissenschaftliches Know-How zu Datenmanagement und Datenanalyse aus der universitären Forschung für die Nutzung in der Kommunalstatistik und Stadtforschung zu vermitteln und Anwendungsgebiete für innovative Softwarelösungen aufzuzeigen.

Zeitgleich fand die Gründung der KOSIS-Gemeinschaft „KO.R“ statt. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes sollen Grundlagen für die Kooperation beim Einsatz von R in der Kommunalstatistik geschaffen werden, Auswertungsstandards definiert und gemeinsam Werkzeuge für die kommunale Statistik sowie die Stadt- und Regionalforschung entwickelt werden.

Ansprechpartner:innen: Sebastian Jeworutzki,
Katharina Knüttel

Ein schulscharfer Sozialindex für Schulen

28.08.2019 18:30Uhr

Anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Bildungsmonitors erläutert Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler die aktuellen Überlegungen für einen schulscharfen Sozialindex zur Ressourcenausstattung der nordrhein-westfälischen Schulen im WDR 5 Politikum.

Der Radiobeitrag ist direkt beim WDR abrufbar.

WDR berichtet über Studienergebnisse zur Bildungsungleichheit

30.08.2018 07:30Uhr

Der WDR berichtet in der Aktuellen Stunde vom 29.08.2018 in dem Beitrag Problemfall Schule: Gleiche Stadt, ungleiche Bildungschancen über die Forschungsergebnisse aus der ZEFIR-Studie Wege zur Metropole Ruhr.

Die unter der Projektleitung von Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler entstandene und von der Stiftung Mercator geförderte Studie untersucht erstmals flächendeckend auf kleinräumiger Ebene den Einfluss des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels in den Stadtteilen auf die Bildungs- und Teilhabechancen der Einwohnerinnen und Einwohner.

ZEFIR-Studie untersucht den Zusammenhang von Strukturwandel und Bildungschancen

15.09.2017 10:00Uhr

Die Studie „Wege zur Metropole Ruhr“ des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) schließt mit ihrem Forschungsdesign eine Lücke in der Regionalforschung des Ruhrgebiets. Die unter der Projektleitung von Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler entstandene und von der Stiftung Mercator geförderte Studie untersucht erstmals flächendeckend auf kleinräumiger Ebene den Einfluss des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels in den Stadtteilen auf die Bildungs- und Teilhabechancen der Einwohnerinnen und Einwohner.

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