Aktuelles

Neugestaltung des Moduls „Methoden der empirischen Sozialforschung“ (MethEmp) ab 2021

30.10.2020 10:00 Uhr

Vor dem Hintergrund der digitalen Transformation startet ab Januar ein Projekt zur inhaltlichen und didaktischen Neukonzeption des B.A. Pflichtmoduls „Methoden der empirischen Sozialforschung“. Ziel des neuen Moduls ist es, den Kompetenzanforderungen einer sich verändernden Arbeits und Lebenswelt mit der gezielten Verzahnung virtueller und analoger Lehrsettings zu begegnen und die Bedarfe zeitgemäßer Methodenlehre wirkungsvoll und innovativ zu adressieren.

Konkret werden dabei inhaltlich insb. digitale Erhebungs- und Analyseverfahren und deren forschungsmethodologische Implikationen neu in den Lehrplan aufgenommen. Neben standardisierten quantitativen Forschungsansätzen soll dabei auch das breite Repertoire qualitativer Methoden zu gleichem Anteil behandelt werden. Das neue Modul soll ab dem WiSe 2021 die alte Veranstaltung ersetzen, womit ein innovatives Blended-Learning-Format dauerhaft im sozialwissenschaftlichen Bachelorstudium verankert werden kann.

Das Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW in Kooperation mit dem Stifterverband unterstützt und über die Förderlinie „Curriculum 4.0.NRW“ vom MKW NRW über zwei Jahre gefördert.

Ansprechpersonen: Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler, Prof. Dr. Jessica Pflüger,
Dipl. Soz.Wiss. Rike Carpantier

Mehr Infos in der Projektvorstellung aus Juli 2020

Data Science für die Kommunalstatistik

16.09.2019 00:00 Uhr

Kooperation zwischen Städtestatistik und Ruhr-Universität Bochum

Am 02. und 03. September fand an der Ruhr-Universität Bochum erstmals ein Workshop zur Nutzung der freien Statistiksoftware R in der Kommunalstatistik statt. Rund 30 Kommunalstatistiker/innen des KOSIS-Verbundes aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Veranstaltung „R für Kommunalstatistiker/innen“ teil. Der Workshop war eine Kooperationsveranstaltung zwischen Dipl. Soz.wiss. Sebastian Jeworutzki (Lehrstuhl für Sozialwissenschaftliche Datenanalyse), Dipl. Soz.wiss. Katharina Knüttel (Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung) sowie Dr. Björn Schmidt (Stadt Gelsenkirchen) und Pinar Yildiz (Stadt Dortmund) für den KOSIS-Verbund.

R ist eine flexible, freie Software zur Analyse von empirischen Daten, die nicht nur in weiten Teilen der akademischen Forschung verbreitet ist, sondern auch in vielen Bereichen der Wirtschaft Verwendung findet und sich großer Beliebtheit in dem Feld der „Data Science“ erfreut.

Ziel der Veranstaltung war es, wissenschaftliches Know-How zu Datenmanagement und Datenanalyse aus der universitären Forschung für die Nutzung in der Kommunalstatistik und Stadtforschung zu vermitteln und Anwendungsgebiete für innovative Softwarelösungen aufzuzeigen.

Zeitgleich fand die Gründung der KOSIS-Gemeinschaft „KO.R“ statt. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes sollen Grundlagen für die Kooperation beim Einsatz von R in der Kommunalstatistik geschaffen werden, Auswertungsstandards definiert und gemeinsam Werkzeuge für die kommunale Statistik sowie die Stadt- und Regionalforschung entwickelt werden.

Ansprechpartner:innen: Sebastian Jeworutzki,
Katharina Knüttel

Ein schulscharfer Sozialindex für Schulen

28.08.2019 18:30 Uhr

Anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Bildungsmonitors erläutert Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler die aktuellen Überlegungen für einen schulscharfen Sozialindex zur Ressourcenausstattung der nordrhein-westfälischen Schulen im WDR 5 Politikum.

Der Radiobeitrag ist direkt beim WDR abrufbar.

Kooperation des IPK mit dem Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung

07.01.2019 14:00 Uhr

Am 21. Februar 2019 findet an der Abteilung Köln von 10 Uhr bis 16 Uhr eine Veranstaltung des Instituts für Polizei- und Kriminalwissenschaften (IPK) zum Thema „Vorurteilskriminalität und Polizeiarbeit” in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung statt.

Vorurteilsmotivierte Straftaten werden in Deutschland seit 2001 im Rahmen der Berichterstattung zu politisch motivierter Kriminalität statistisch als „Hasskriminalität” erfasst. Die offiziellen Zahlen geben Auskunft über die Entwicklung der angezeigten und als Hasskriminalität erfassten Straftaten. Über das Dunkelfeld ist wenig bekannt.

Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen der Tagung zum einen Erfahrungen von unterschiedlichen Opfergruppen mit vorurteilsmotivierten Übergriffen beleuchtet. Dabei werden auch Gründe für die Anzeige oder Nichtanzeige von Übergriffen und Erfahrungen bei einer Anzeigenerstattung thematisiert. Zum anderen werden die Identifikation und die Erfassung vorurteilsmotivierter Straftaten durch die Polizei dargestellt und erörtert. Hierbei soll insbesondere die polizeiliche Sicht auf den Umgang mit Vorurteilskriminalität im täglichen Dienst Beachtung finden.
Eine abschließende Podiumsdiskussion mit weiteren Beitragenden rundet die Zusammenschau der Perspektiven ab.

Die Tagung konzentriert sich auf das Land Nordrhein- Westfalen. Zielgruppe sind Polizistinnen und Polizisten (von Staatsschutz- über Präventionsdienststellen bis hin zum Wach- und Wechseldienst), Akteure der polizeilichen Aus- und Fortbildung sowie Vertreterinnen und Vertreter von Opfergruppen.

Flyer Tagung “Vorurteilskriminalität und Polizeiarbeit”

WDR berichtet über Studienergebnisse zur Bildungsungleichheit

30.08.2018 07:30 Uhr

Der WDR berichtet in der Aktuellen Stunde vom 29.08.2018 in dem Beitrag Problemfall Schule: Gleiche Stadt, ungleiche Bildungschancen über die Forschungsergebnisse aus der ZEFIR-Studie Wege zur Metropole Ruhr.

Die unter der Projektleitung von Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler entstandene und von der Stiftung Mercator geförderte Studie untersucht erstmals flächendeckend auf kleinräumiger Ebene den Einfluss des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels in den Stadtteilen auf die Bildungs- und Teilhabechancen der Einwohnerinnen und Einwohner.