Aktuelles

Kooperation des IPK mit dem Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung

07.01.2019 14:00 Uhr

Am 21. Februar 2019 findet an der Abteilung Köln von 10 Uhr bis 16 Uhr eine Veranstaltung des Instituts für Polizei- und Kriminalwissenschaften (IPK) zum Thema „Vorurteilskriminalität und Polizeiarbeit” in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung statt.

Vorurteilsmotivierte Straftaten werden in Deutschland seit 2001 im Rahmen der Berichterstattung zu politisch motivierter Kriminalität statistisch als „Hasskriminalität” erfasst. Die offiziellen Zahlen geben Auskunft über die Entwicklung der angezeigten und als Hasskriminalität erfassten Straftaten. Über das Dunkelfeld ist wenig bekannt.

Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen der Tagung zum einen Erfahrungen von unterschiedlichen Opfergruppen mit vorurteilsmotivierten Übergriffen beleuchtet. Dabei werden auch Gründe für die Anzeige oder Nichtanzeige von Übergriffen und Erfahrungen bei einer Anzeigenerstattung thematisiert. Zum anderen werden die Identifikation und die Erfassung vorurteilsmotivierter Straftaten durch die Polizei dargestellt und erörtert. Hierbei soll insbesondere die polizeiliche Sicht auf den Umgang mit Vorurteilskriminalität im täglichen Dienst Beachtung finden.
Eine abschließende Podiumsdiskussion mit weiteren Beitragenden rundet die Zusammenschau der Perspektiven ab.

Die Tagung konzentriert sich auf das Land Nordrhein- Westfalen. Zielgruppe sind Polizistinnen und Polizisten (von Staatsschutz- über Präventionsdienststellen bis hin zum Wach- und Wechseldienst), Akteure der polizeilichen Aus- und Fortbildung sowie Vertreterinnen und Vertreter von Opfergruppen.

Flyer Tagung “Vorurteilskriminalität und Polizeiarbeit”

WDR berichtet über Studienergebnisse zur Bildungsungleichheit

30.08.2018 07:30 Uhr

Der WDR berichtet in der Aktuellen Stunde vom 29.08.2018 in dem Beitrag Problemfall Schule: Gleiche Stadt, ungleiche Bildungschancen über die Forschungsergebnisse aus der ZEFIR-Studie Wege zur Metropole Ruhr.

Die unter der Projektleitung von Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler entstandene und von der Stiftung Mercator geförderte Studie untersucht erstmals flächendeckend auf kleinräumiger Ebene den Einfluss des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels in den Stadtteilen auf die Bildungs- und Teilhabechancen der Einwohnerinnen und Einwohner.

Sozialindex für Schulen

18.06.2018 08:00 Uhr

Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler diskutierte am 14.06.2018 im WDR 5 Politikum über die Notwendigkeit eines “Sozialindex für Schulen” zur Vergabe von zusätzlichen Ressourcen an Schulen.

Warum eine stärkere Förderung von Schulen mit schwierigen Rahmenbedingungen notwendig ist, zeigt die Studie Wege zur Metropole Ruhr , in der Schräpler et al. die Bildungsbeteiligung in Abhängigkeit vom sozialen Umfeld der Schulen untersuchten.
In vielen Großstädten zeigen sich eklatante Unterschiede bei den Übergängen von der Grundschule aufs Gymnasium. Während in den wohlhabenderen Stadtteilen teilweise mehr als 80 Prozent der Kinder aufs Gymnasium wechseln, sind es in sozial benachteiligten Stadtteilen weit unter 20 Prozent.

ZEFIR-Studie untersucht den Zusammenhang von Strukturwandel und Bildungschancen

15.09.2017 10:00 Uhr

Die Studie „Wege zur Metropole Ruhr“ des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) schließt mit ihrem Forschungsdesign eine Lücke in der Regionalforschung des Ruhrgebiets. Die unter der Projektleitung von Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler entstandene und von der Stiftung Mercator geförderte Studie untersucht erstmals flächendeckend auf kleinräumiger Ebene den Einfluss des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels in den Stadtteilen auf die Bildungs- und Teilhabechancen der Einwohnerinnen und Einwohner.

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Sozialbericht NRW 2016

29.06.2016 10:30 Uhr

Der aktuelle “Sozialbericht NRW 2016 – Armuts und Reichtumsbericht” ist am 28. Juni 2016 vorgestellt und veröffentlicht worden. Das wissenschaftliche Vertiefungsthema wurde am Lehrstuhl für sozialwissenschaftliche Datenanalyse von Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler, Sebastian Jeworutzki und Stefan Schweers bearbeitet.

Unter der Überschrift “Soziale Segregation” wird hier zum ersten Mal flächendeckend für NRW auf kleinräumiger Ebene (fünfhundert Haushalte) die räumliche Verteilung von Armut analysiert.

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