Veranstaltungsdetails

Quantitative Analysen mit Sekundärdaten (FOR)

Kurs-Nr.: 080 310 | Zeit: Di 10-12 | Raum: GCFW 05/506 CIP-Insel | Semester: WiSe 2014/2015

Weins

Voraussetzungen:
Beherrschung eines Statistik-Programms (Stata, R, SPSS)

Kommentar:
Im Forschungsmodul werden Kompetenzen vermittelt und vertieft, die notwendig sind, um eigenständig mit quantitativen Daten eine empirische Masterarbeit – von der Präzisierung der Fragestellung bis hin zur Verschriftlichung der Ergebnisse anzufertigen. Behandelt werden Hypothesenformulierung, Datenaufbereitung, Analysestrategie/Modellaufbau, Auswahl geeigneter statistischer Analyseverfahren und Präsentation der gewonnenen Ergebnisse. Grundlegende Auswertungsverfahren für metrische und nicht-metrische Daten (Logit-Modelle) werden vertieft und am PC (mit Stata) eingeübt. Ein Schwerpunkt des Forschungsmoduls werden der angemessene Umgang mit komplexen Stichprobendesigns (Gewichtung), mit fehlenden Werten (Imputation, ML-Methoden) und hierarchisch strukturierten Daten bei der Datenanalyse sein.

Leistungsnachweise:
Voraussetzungen für den Modulabschluss:
Lektüre, Vorstellung eines Analyseplans, Übungen am PC, Auswertung quantitativer Daten, empiri-
sche Abschlussarbeit zu einer sozialwissenschaftlichen Fragestellung

Literatur:

  • Bortz, Jürgen und Nicola Döring (2006): Forschungsmethoden und Evaluation. Kapitel 2: Von einer interessanten Fragestellung zur empirischen Untersuchung, 35-94. Berlin/Heidelberg: Springer. e-book
  • Kohler, Ulrich, und Frauke Kreuter. 2012. Datenanalyse mit Stata. Allgemeine Konzepte der Datenanalyse und ihre praktische Anwendung. 4. Aufl. München: Oldenbourg
  • Schafer, Joseph L. und John Graham (2003): Missing Data: Our View of the State of the Art. Psychological Methods 7 (2), 147-177
  • Wolf, Christof und Henning Best, Hrsg. (2010): Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse. Wiesbaden: VS Verlag. e-book